Robert Enke (32) ist Tod. Das war die Nachricht des gestrigen abends.
Robert Enke hat Selbstmord beganngen, indem er sich von einen fahrenden Zug überfahren lies.
Zuerst ist man bestürzt, was treibt einen Menschen zu so einer Verzweiflungstat, ein Vorzeigesportler wie er, und dann Selbstmord.
Doch bei aller Trauer um Robert Enke sollte man auch daran denken das es seine Entscheidung war aus dem Leben zu scheiden, und dies hätte wohl niemand ändern können.
Inzwischen ist auch bekannt das Robert Enke an schweren Depressionen gelitten hat, und deshalb seit 5 Jahren in Behandlung war.
Aus seinem Abschiedsbrief geht hervor das der Suizid geplant war und keine Kurzschlußreaktion war. Nur frage ich mich warum man wenn man sich schon das Leben nehmen will andere unschuldige Menschen unbedingt mit hineingezogen werden müßen.
In der ganzen Berichterstattung habe ich noch kein Wort davon gehört wie es dem Zugführer geht der keine Chance hatte dieses tragische Unglück zu verhindern.
Dieser Mann wird jetzt wohl auch schwere Depressionen bekommen, und ob er seinen job so schnell wieder ausüben kann ist auch nicht sicher. Das interessiert die Öffentlichkeit aber wenig, denn er ist ja nur ein Zugführer, und kein Nationaltorwart.
Wenn man wie Robert Enke schon einen Selbstmord plant und diesen dann ausführt, dann bitte doch eine Freitodvariante die man ganz alleine und ohne unschuldige fremde unfreiwillige Helfer ausführen kann, es gibt genug Brücken von denen man sich stürzen kann, auch Erhängen ist da eine bessere Lösung, oder mit dem Auto gegen einen Brückenpfeiler rasen sollte das erwünschte Ergebniss bringen.
Inzwischen wurde nun auch das für Samstag geplante Länderspiel gegen Chile abgesagt, was ich nicht wirklich nachvollziehen kann, denn man sollte bei aller Trauer immer bedenken das Robert Enke nicht einem Verbrechen zum Opfer fiel, oder eines natürlichen Todes starb, sondern ganz alleine den Freitod gewählt hat, und somit ist diese Übertriebene Trauern nach meiner Meinung fehl am Platz.
Mein Mitgefühl gilt natürlich der Familie von Robert Enke, aber noch viel mehr Mitgefühl habe ich für den Zugführer dessen Leben innerhalb von Sekunden aus den Fugen geraten ist. Ihm wünsche ich die Stärke darüber Hinwegzukommen und möglichst bald wieder ein normales Leben führen zu können.